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Daniel72
Moderator Group
Mod Poker Strategie Forum
Dabei seit: 14 Jan 2009
Ort: Germany
Online Status: Online
Einträge: 3571
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Eingetragen: 19.07.2010 02:42:38
Schwache Spieler erkennen und exploiten
Online erkennen wir schwache Spieler relativ schnell preflop: sie limpen und callen lieber als selbst zu raisen. Außerdem tendieren weake Spieler postflop eher zu Check & Call und betten relativ selten. Live erkennen wir sie auch recht leicht schon vor den Händen, denn oft reden und kleiden sich Spieler nämlich so, wie sie Poker spielen.
Okay, nehmen wir an, dass wir die schwachen Spieler ausfindig gemacht haben. Ohne Zweifel haben wir nun den (passiven) Spielertyp vor uns, der am leichtesten zu spielen ist. Unsere Karten spielen fast keine Rolle, da diese Gegner so berechenbar sind ! Wir können sie nach Belieben "terrorisieren", da sie so gut wie nie Gegenwehr zeigen. In Position ist es sogar noch leichter - wann immer sie zu uns checken, sollten wir betten, ganz egal was wir haben. Weake Spieler, die in den Pot limpen, können und sollten wir möglichst oft isolieren, damit wir gegen sie heads-up kommen. Da wir den Spieler spielen, können wir dies (extrem ausgedrückt) sogar mit 72o tun. Wenn der schwache Spieler den Flop bettet, müssen wir jedoch davon ausgehen, dass er eine starke Hand hat. In diesen seltenen Fällen ringen wir uns zu einem Fold durch, es sei denn, wir haben eine sehr starke Hand. Checkraist uns der schwache Spieler und haben wir kein Monster , sollten wir die Beine in die Hand und Reißaus nehmen. Ein Problem mit dem ständigen Checken und Callen der schwachen Spieler ist vielleicht, dass sie uns mit dieser passiven Spielweise kaum Informationen liefern. Aber man dürfte gegen diesen Spielertypus trotzdem selten in tricky Situationen geraten. Valuebetten heißt die Devise, damit kann man nicht viel falsch machen. Immer schön aggressiv gegen die weaken Spieler vorgehen, zumindest solange sie kein ernsthaftes Interesse an Flop / Board zeigen. Und immer an das alte Poker-Sprichwort denken: "Wer einen schlechten Spieler bluffen will, wird selbst zu einem."

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ferrywd
Newbie
Dabei seit: 22 Jul 2010
Online Status: Offline
Einträge: 5
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Eingetragen: 22.07.2010 20:37:02
Ich rate dir nicht den Fehler zu machen Spieler online zu unterschätzen... Kann teuer werden, denn gute Pokerspieler sollten dauernd ihr Image am Tisch ändern damit andere Mitspieler denken, sie hätten Anfänger vor sich, also vorsicht!! LG
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boss
Newbie
Dabei seit: 05 Jul 2010
Online Status: Offline
Einträge: 9
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Eingetragen: 26.07.2010 03:42:17
will ja jetzt nich vollkommen wiesprechen, aber grade gegen den spielertyp, den du beschrieben hast ("calling-station"), ist es nichz angebracht zu bluffen und man sollte gegen ihn nicht jeden mist spielen, sondern nur gute hände und diese dann aggresiv, da wir ja damit rechnen oft gecallt zu werden. Dass ein spieler schlecht ist heißt nicht, dass man ihn unbedingt in jeder situation aus dem pot drängen sollte, nur weil man besser ist.
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kayleigh
Senior Member
Dabei seit: 20 May 2010
Ort: Germany
Online Status: Offline
Einträge: 254
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Eingetragen: 26.07.2010 19:06:38
Hi,
da habt ihr glaube ich beide nicht richtig gelesen? 
Daniel beschrieb "passive" Spieler und die "permalimper" und hat eigentlich zu beiden gesagt, was richtig ist. er hat nirgends die Empfehlung zum Buff gegeben....ganz im Gegenteil...sihe letzter Satz.
Das einzige "gefährliche" an dem Post ist, dass unerfahrene Spieler die einzelnen Spielertypen nicht wirklich unterscheiden können. Ein guter TAG wird dann eben fix mal für einen "passiven" Fish gehalten und das kann weh tun... Man sollte also wissen, was man tut und nicht einfach 72 spielen, sondern vorher wissen wie, wann und warum man dies tun kann...
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FTP als kayleigh441
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CptnMik
Admin Group
Dabei seit: 27 Feb 2008
Online Status: Offline
Einträge: 2049
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Eingetragen: 04.08.2010 12:53:05
Also, da ich ja in diesem Monat schon verstärkt "mixedgamesmäßig" unterwegs sein werde, hier Tips für zwei Nicht-Hold'em-Varianten:
1) Omaha HiLo: Achtet mal auf Leute, die eine A2-Kombination bei getroffenem Low unter allen Umständen bis zum River durchraisen oder -callen. Sind meistens zu mehreren in der Hand und gucken dann etwas pikiert, wenn sie nur 1/4 oder 1/6 des Pots kriegen. Ideale Gegner, wenn man selbst die High Nuts hat und kräftig durchraist.
2) Razz: Wunderbare Gegner sind die, die nur ihre eigenen Hände spielen, also offensichtlich nicht aufs Board achten, also auch dann immer mitziehen, wenn sie schon nicht mehr gewinnen können (Boardlock).
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