|
|
klaBaumi
Newbie
Dabei seit: 06 Mar 2010
Ort: United Kingdom
Online Status: Offline
Einträge: 1
|
|
Eingetragen: 06.03.2010 13:18:20
Kann hier jetzt nur von meiner eigenen Erfahrung reden. Ich habe und hatte immer so ne nätürliche Hemmschwelle das ich wenn ich ein paar Tage einen schlechten Lauf habe für kurze Zeit das interesse am pokern verliere und erst wieder spiele wenn ich wirklich lust drauf habe. Das hat mich bis jetzt vor größeren Verlusten meistens bewahrt. habs auch ein paar mal gemacht das ich weiter gemacht habe und dann halt nur schlimmer geworden ist. Für mich ist das immer so net Gradwanderung. Prinzipiell von Sucht zu reden nur weil man etwas oft macht glaub ich kann man nicht sagen. für mich hängt das mehr damit zusammen ob man sich selber dabei schadet oder nicht. Hab schon viele Leute getroffen bei denen wenns ums gewinnen geht "profis" sein möchten und wenn man dann über verluste redet is dann oft nur ein "hobby" wie jedes andere... man kann vieles schönreden aber belügen tut man sich selber An Automatenspielen hab ich gar kein interesse. Würde auch nicht pokern wenn ich nicht das Gefühl hätte mein Schicksal zumindest ein bisschen selbst in der Hand zu haben
hoffe das war ok für meinen ersten post ..
|
|
|
Harry0815
Max Level Member
Dabei seit: 31 Dec 2009
Ort: Germany
Online Status: Offline
Einträge: 458
|
|
Eingetragen: 08.04.2010 18:13:14
da ich jeden tag spiele....aber, eigentlich nur wegen IronMan auf FT, würde ich sagen, dass ist auch schon eine Art der Sucht. Nur, ich kann es gut kontrollieren, wenn ich mal zu viel verliere, höre ich auf.
|
Don´t mess with idiots. They bring you down to their level and beat you with experience.
|
|
|
PhilBrown
Max Level Member
Dabei seit: 19 Jul 2007
Online Status: Offline
Einträge: 1192
|
|
Eingetragen: 09.04.2010 09:48:55
Mal kurz zur Sucht:
Eine Sucht zeigt sich nicht daran, dass man etwas täglich macht oder machen muss, sondern daran, dass man es "regelmäßig" macht.
So ist man nicht nur alkohlsüchtig wenn man jeden Tag etwas trinkt, sondern auch wenn man jedes Wochenende trinkt.
Die Regelmäßigkeit spielt eine entscheidende Rolle bei der Sucht und bezieht sich nicht auf "täglich"!
Gruß Phil
|
|
|
sterni
Max Level Member
Dabei seit: 04 Aug 2008
Ort: Germany
Online Status: Offline
Einträge: 4903
|
|
Eingetragen: 09.04.2010 13:57:15
Moin Phil, ich kann dem nicht ganz zustimmen. Eigentlich kann ich anfangen damit, dass die allermeisten von uns regelmässig Duschen, Essen, Fernsehkucken, einkaufen gehen etc. Normale Dinge sagst du? Nee, der feine Unterschied macht es. ich kenne sowohl Leute, die Ess-süchtig sind (weit verbreitet), als auch fernsehsüchtig und kaufsüchtig (ebenfalls weit verbreitet), diese unterscheiden sich von anderen Leuten im Mass dessen, was sie tuen. Ich kenne jemanden, der morgens nicht aufhören zu duschen, er wäscht sich zwangsweise täglich dann min. 30 minuten immer wieder von oben nach unten (ich sagte mal scherzhaft, er versucht, sich seine Sünden abzuwaschen, kommt hin bei ihm ) Essen muss jeder, aber man braucht nicht so viel, wie viele Leute in sich reinstopfen. Auch jeden Tag 3-6 Stunden und mehr vor der Glotze zu sitzen, halte ich für bedenklich, wenn du dem der starke Drang danach besteht. Dabei interessiert es weniger, wenn jemand mal einen verregneten Sonntag durchglotzt, als wenn jemand eben jeden Tag die "Berieselung" braucht. Viele ertragen die Stille und die eigenen Gedanken nicht mehr und das ist ebenfalls (leicht bis mittelschwer) krankhaft. Mit dem Internet ist es das selbe. Tägliches ( regelmässiges) Vernetzen zum email-abrufen, usw. ist Normalität, aber der Zwang, dies andauernd tuen zu müssen, dass ist eben der Sprung zur Sucht. Jemand der nur auf Partys raucht oder 2 nach Feierabend, der ist nicht zwingend süchtig, selbst, wenn dies regelmässig passiert, es kann auch einfach eine (schlechte) Angewohnheit sein, die nicht in Frage gestellt wird. Nur wenn es ihn innerlich immer dahin drängt und er sich viel mit rauchen beschäftigt, dann ist er süchtig. Dann ist es auch egal, ob er sich zusammenreissen kann, weil er doch nur 2 raucht, im Gegensatz zu dem hemmungslosen, der wie ein Schlot raucht. Süchtig sind sie beide eigentlich im gleichen Mass, durch den gleichen inneren Zwang (glaub mir, ich weiss wovon ich rede!!!)
Beim Pokern ist es ähnlich, ich war eine zeitlang tatsächlich Poker-süchtig, was sich zum Beispiel so ausdrückte: Ich freute mich den ganzen Arbeitstag eigentlich nur aufs Pokern und habe jede freie Minute auch dazu genutzt (zum Frühstück bereits, in der Mittagspause und bis spät in die Nacht). Das war unangenehm und mir war auch komplett bewusst, dass es ein Suchtverhalten war. Später träumte ich dann sogar nachts weiter und spielte im Traum noch .
Der Spuk ist glücklicherweise vorbei und momentan finde ich es sogar zunehmend unheimlich , dass ich gar keinen Drang habe, zu pokern.
Nun spanne ich den Bogen zurück zu deinem Beitrag: Ich pokere trotzdem regelmässig und auch fast jeden Abend, einfach weil ich Termine habe, die ich gewohnheitsmässig einhalte: Battle, Freerolls und Qualifier für live events, sowie so was wie die Mini Promotion "take2". Ich fühle mich allerdings überhaupt nicht mehr süchtig und es ist lediglich (eine manchmal schon ungeliebte) Nebenbeschäftigung. 
Ursprünglich geschrieben von PhilBrown
Eine Sucht zeigt sich nicht daran, dass man etwas
täglich macht oder machen muss, sondern daran, dass man es "regelmäßig"
macht. |
|
|
|
JohnRebus
Mid Level Member
Dabei seit: 18 May 2009
Ort: Bahamas
Online Status: Offline
Einträge: 248
|
|
Eingetragen: 09.04.2010 13:59:35
Ich find mit der definition machst es dir ein bisschen leicht....... update lol phil ist gemeint
denn wenn alles was regelmäßig getan wird eine sucht wäre, dann wäre ich........LOL Stuhlgangsüchtig^^,schokoladensüchtig, fernsehsüchtig,sexsüchtig, fussballsüchtig, freizeitsüchtig, aber zugleich auch arbeitssüchtig, alkoholfreie getränkesüchtig, mittagessenssüchtig, abendessensüchtig, grillsüchtig, spargelsüchtig, putzsüchtig, händewaschsüchtig...........lol ich weiss gar nicht mehr wo ich aufhören soll
LOL Redesüchtig, Riechsüchtig, Fühlsüchtig und vor allem hörsüchtig........Denk- und Diskussionssüchtig
Ich find ein wesentlicher punkt, ist dass regelmäßigkeit gar keine rolle spielt, sondern in wie weit man über das jeweilige die kontrolle verliert, weil man nen thrill sucht.......
BOAH STERNI, DU warst schneller.........sehr schöner eintrag von dir, ich wollts mal humorvoll lösen 
|
|
|
sterni
Max Level Member
Dabei seit: 04 Aug 2008
Ort: Germany
Online Status: Offline
Einträge: 4903
|
|
Eingetragen: 09.04.2010 14:06:07
John schreib bitte dazu, wen du mit "du" meinst 
ich nehme an, Phil und nicht mich...
Meine Definietion war ja nicht die Regelmässigkeit, sondern der "innere Zwang", der sich noch nicht mal aussen zeigen muss,. man kann starke Süchte sogar gut verschleiern, wenn man stark ist
ich habe vor vielen Jahren mal ein ganzes Jahr lang meine Nikotinsucht vor der Aussenwelt verschleiert / geheimgehalten, weil ich ja angeblich clean war. Tagelang habe ich auch gar nicht geraucht. Trotzdem habe ich unter dem inneren Zwang gelitten wie ein armer Hund. Und das jede einzelne verdammte Stunde in diesem Jahr!!!
|
|
|
JohnRebus
Mid Level Member
Dabei seit: 18 May 2009
Ort: Bahamas
Online Status: Offline
Einträge: 248
|
|
Eingetragen: 09.04.2010 14:09:02
ERLEDIGT
mit dem verschleiern geb ich dir recht........wobei man schon merkt, dass iwas nicht stimmt....
hmm und wie hast es letztendlich aufgegeben, also des rauchen?
gute tipps sind immer willkommen^^
|
|
|
PhilBrown
Max Level Member
Dabei seit: 19 Jul 2007
Online Status: Offline
Einträge: 1192
|
|
Eingetragen: 09.04.2010 23:48:26
Ich glaube nicht, dass ich gesagt habe: Alles was regelmäßig gemacht wird ist eine Sucht.
Vielmehr sagte ich: Man erkennt eine Sucht nicht daran, dass es täglich gemacht wird, sondern das es regelmäßig gemacht wird.
Welche Tätigkeiten jetzt als Sucht eingestuft werden und welche Dinge der Mensch halt machen muss um zu überleben usw, das wäre ein sehr tiefgehender Bereich, der Im www schon sehr oft behandelt wurde. Jeder kennt ja google.
Ich wollte einfach nur darauf hinweisen, dass man z.B. auch alkoholsüchtig sein kann wenn man nicht täglich trinkt!
Sucht ist ja eine Art Zwang, dem ein mensch nicht widerstehen kann. Und das muss sich nicht zwangsläufig täglich äußern!
Gruß Phil
Edit: Kurzfassung Für die weitere Diskussion einfach das Wort" täglich" abändern in "regelmäßig"
|
|
|
luxliner
Max Level Member
Dabei seit: 26 Oct 2009
Ort: Germany
Online Status: Offline
Einträge: 1020
|
|
Eingetragen: 30.04.2010 01:40:15
Ursprünglich geschrieben von PhilBrown
Mal kurz zur Sucht:
Eine Sucht zeigt sich nicht daran, dass man etwas täglich macht oder machen muss, sondern daran, dass man es "regelmäßig" macht.
So ist man nicht nur alkohlsüchtig wenn man jeden Tag etwas trinkt, sondern auch wenn man jedes Wochenende trinkt.
Die Regelmäßigkeit spielt eine entscheidende Rolle bei der Sucht und bezieht sich nicht auf "täglich"!
Gruß Phil |
Beim Alkoholismus gibt es drei verschiedene Stufen, und ich meine das Stufe 1 aus medizinischer sicht bei regelmäßigem Konsum dh. 1x Wöchentlich bereits gegeben ist.
|
|
|
Mappin
Max Level Member
Dabei seit: 05 Mar 2010
Ort: Germany
Online Status: Offline
Einträge: 603
|
|
Eingetragen: 30.04.2010 11:21:59
Ursprünglich geschrieben von luxliner
Beim Alkoholismus gibt es drei verschiedene Stufen, und ich meine das Stufe 1 aus medizinischer sicht bei regelmäßigem Konsum dh. 1x Wöchentlich bereits gegeben ist.
|
OH gott, hör auf, mit der Auslegung wollt mich unser Jugendleiter damals aus de Mannschaft werfen der Ba*sack  Stimmt aber grundsätzlich, wobei ich doch eher dahin tendiere ES erst als Sucht zu tolerieren wenn man körperlich und/oder geistig abhängig ist...
|
|
Es gibt immer gute Entscheidungen und schlechte Entscheidungen, egal ob es 10/20 ist oder $200/$400. Es gilt in jeder Situation die beste Entscheidung zu treffen, egal welche Stakes wir spielen.
|
|
|
|
PZ Poker Bonus
Full Tilt Poker
Der PZ Full Tilt Poker Bonus Code POKERZEN:
$50 gratis + $600 als Pokerbonus + exklusive FreeRolls
|