Bei Spread Limits ist die Hoehe der Wette nicht genau festgelegt, d.h. man kann einen Betrag zwischen 2 vorher festgelegten Intervallen setzen. (z.B. Spread Limit 20 – 60 , Sie können mit jedem Betrag zwischen 20 und 60 $ eröffnen und auch erhöhen, inkl. $ 20 und 60 natürlich)
Es gibt jedoch ein paar Unterschiede:
Erstens, können Sie den Flop oftmals sehr billig sehen, was bedeutet, dass Ihre implied Odds viel größer sind als in Standardspielen. Die Konsequenz daraus ist, dass viele (schwache) Draws, die Sie normalerweise nicht spielen würden, in Spread Limit Spielen spielbar werden, sogar von einer vorderen Postion.
Auf der anderen Seite sollten Sie natürlich mit einem grossen Paar vor dem Flop soviel setzen als möglich. Dadurch beseitigen Sie die grossen implied Odds für die Draws. (eine Möglichkeit dies zu erreichen wäre: Sie setzen in einer frühen Position mit Assen oder Königen das Minimum. Dann, wenn jemand erhöht, nachdem andere Spieler vorher schon für den Minimalbetrag mitgegangen sind, erhöhen Sie nochmals mit dem Maximalbetrag)
Dieses Konzept führt zum letzten Unterschied:
Wenn Sie mit dem Minimum vor dem Flop mitgegangen sind und anschliessend erhöht jemand, und Sie haben keine Hand, die gut ist für ein Spiel mit wenigen Mitspielern, sollten Sie folden. Ihnen fehlen die hohen Implied Odds, die Sie brauchen. Spieler, die dies nicht erkennen und Ihre Karten in diesen Situation nicht wegwerfen, werden dauerhafte Verlierer in Spread Limit Spielen sein.