Ich konnte eigentlich keinen großen Unterschied bemerken.
Habe ca 70k Hände auf NL5 gespielt mit nem Prfit von ca $200
Habe keine Tableselection betrieben sondern mich einfach an 24 zufällige Tische gesetzt. War immer mit 40BB am Tisch um die evtl Verluste gering zu halten, jedoch auch genügend Druck ausüben zu können.
Ich habe nur Premiumhände gespielt:
AA KK QQ JJ TT AK (AQ)
Hat sich eigentlich gelohnt. Meine verzweifelten Versuche dann auf NL10 zu gehen wurden zwei Mal mit nem Abstieg zurück auf NL5 bestraft. Es ist einfach ein anderes Spiel bei NL10 im Gegensatz zu NL2 und NL5
Inzwischen mache ich auch auf NL10 wieder etwas Gewinn, aber habe noch zu wenig Hände gespielt, um da was aussagekräftiges posten zu können.
Mal ein Beispiel: Ich bin im BB bei NL5 oder NL2. Alles folded zum SB und der füllt auf. Wenn ich jetzt im BB raisen würde auf 4fachen Blind, dann called der SB das eigentlich zu 85% weil er sich in seiner Ehre beschmutzt fühlt und endlich den vewrdammten Flop sehen will.
Bei NL10 ist das schon nen andere Spruch. Wenn der SB da $0.10 drin hat, dann ist der bei nem raise von mir aus dem BB auf $0.40 doch viel eher bereit seine Hand zu folden (ich würde sagen so 30% callen trotzdem aber 70% folden).
Gibt noch andere Unterschiede, so glaube ich, dass bei NL10 mehr geblufft wird als bei NL2 und NL5. Dort kommt es einem zwar so vor, als wollte der Gegner bluffen, aber oft hat er wirklich was und denkt sein Bottom ist gut.
Ich kann dir eigentlich nur empfehlen NL5 nicht auszulassen, denn dort kannst du den Grundstock und vor allem auch eine Reserve für deine BR bezüglich NL10 schaffen.
Gruß Phil